Pilz und Pils bei Prima Wetter

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„Pilz und Pils“ lautete das Motto des Benefiz-Festes, das am Sonntag in Leinach stattfand. Dazu hatte ein Organisatorenteam, bestehend aus Jagdpächter Matthias Fahl, Gemeinderat Günter Fahl, Jäger Uwe Werka, Nicole Bär und Sonja Völkel, die ganze Bevölkerung eingeladen.

 

Pilze haben in Leinach schon immer eine große Rolle gespielt, berichtete Werka, denn die Menschen im Ort waren früher hauptsächlich Waldarbeiter, kleine Bauern und Tagelöhner, also relativ arm und froh über die kostenlosen Pilzgerichte. Das galt auch für die Flüchtlinge, die ins Dorf kamen.

Wie sehr sich Leinach verändert hat, konnte man in der von Elisabeth Werka und Matthias Fahl liebevoll zusammengestellten Ausstellung „Leinach im Wandel der Zeit“ sehen. Viele Fotos waren von Einwohnern zur Verfügung gestellt worden, sie wurden digitalisiert und sinnvoll zusammengestellt. Allerdings weiß man viele Namen oder Anlässe nicht mehr, deshalb waren alle Betrachter aufgefordert, ihr Wissen zu den Erläuterungen beizutragen.

Pilze standen an diesem Tag natürlich auch auf der Speisekarte, es gab frittierte und geschmorte Pilze, dazu ein süffiges Pils, das vielen Wanderern willkommen war, die sich zu Fuß auf den Weg zum Fest gemacht hatten. Bei der Begrüßung erläuterte Matthias Fahl das Tagesprogramm, zu dem auch eine Pilzexkursion in den Wald unter der fachkundigen Leitung von Peter Bauer gehörte. Zur Verfügung stand auch Fachmann Michael Krämer von der unteren Naturschutzbehörde, bei dem man alles über das Pilzesammeln erfahren konnte.

Informationen rund um die Tiere des Waldes gab es beim Wildland-Mobil des Landes-Jagdverbands, der interessante Schautafeln und präparierte Tiere zur Verfügung gestellt hatte. Am Nachmittag wurde außerdem zur Besichtigung eines Gewölbekellers eingeladen auf dem Anwesen Klenkert, wo Sieglinde und Horst von Hörsten die Pilzzucht erklärten.

 

Schirmherr des Festes war Friedrich Oehm, der zugab, eigentlich nur Pfifferlinge, Champignons und die Pilze, die man nur einmal isst, zu kennen. Beruflich habe er auch mit Pilzen zu tun, aber die jucken und beißen, wie er erklärte. Dass Pilze gesund sind, wisse wohl jeder, aber dass auch Bier in Maßen (nicht im Maß) nicht schädlich ist, weiß kaum jemand. Es beinhaltet B-Vitamine und Mineralien und hat längst nicht so viele Kalorien, wie man glaubt. Ein Glas Orangensaft beinhalte mehr Dickmacher als ein Glas Bier.

Für gutes Wetter habe der Schirmherr gesorgt, lobte Bürgermeister Jürgen Heusinger, der sich bei allen bedankte, die das Fest auf die Beine gestellt hatten. Er freute sich, dass so viele Wandergruppen dem Aufruf, nach Leinach zu kommen, gefolgt sind.

 

Ein dickes Lob ging an alle, die organisiert und mitgearbeitet haben. Mehrere Gruppen waren gemeinsam zum Fest gekommen, für die größten Wandergruppen gab es Präsente. So erhielt der Wanderverein Sulzfeld mit 33 Teilnehmern den ersten Preis, ein Reh, das sie entweder bei einem Fest gemeinsam verzehren oder aufteilen können, dazu einen „Steinpilz“ zum Andenken. Zweitstärkste Gruppe war Birnfeld mit 27 Teilnehmern, die zehn Maß Getränke ihrer Wahl erhielten, auf Platz drei kam Kleinbardorf mit 18 Wanderern, die fünf Maß unter sich aufteilen konnten.

 

Musikalisch begleiteten den Tag die Leinacher Musikanten unter Leitung von Norbert Glock. Die Kinder hatten Spaß bei einer Werkstation, wo sie Nistkästen bauen konnten. Die Kinderbetreuung lag in den Händen von Denise Römling und Kathrin Hein. An ihrer Spielstation konnten die Jüngsten Pilze ausmalen und am Malwettbewerb „Mein schönster Spielplatz“ teilnehmen. Das war besonders wichtig, denn der Erlös des Festes „Pilz und Pils“ kommt dem Spielplatz in Leinach zugute.

Medien: Main Post

Autor: Regina Vossenkaul

Bild: Regina Vossenkaul

 

 

 

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